HumanOptics AG: Halbjahresergebnis durch Sondereinflüsse beeinträchtigt

14.03.2011 - 00:00

 

  • Konzernumsatz -14 Prozent gegenüber vergleichbarer Vorjahresbasis
  • Unerwarteter, temporärer Umsatzausfall im China-Geschäft
  • Umstellung auf Direktvertrieb in Deutschland hat Erwartungen erfüllt

Erlangen – Die HumanOptics AG, eines der führenden Technologieunternehmen in der Herstellung von Produkten der Augen-Implantations-Chirurgie, konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2010/2011 leider nicht an die erfolgreiche Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Im ersten Halbjahr gingen die Umsatzerlöse um 0,45 Mio. € auf 2,78 Mio. € gegenüber 3,23 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum zurück. Einem temporären Umsatzausfall mit dem stärksten Exportkunden bei gleichzeitig erhöhten Investitionen zur Produktionsverbesserung konnte nicht zeitgleich gegengesteuert werden, so dass das Ergebnis des ersten Halbjahres einen Verlust von -949 T€ ausweist.

Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle der chinesischen Zulassungsbehörde für Medizinprodukte war es wegen technischer Aspekte zu Bestellausfällen im Zeitraum Oktober bis Dezember 2010 gekommen. In der Zwischenzeit konnten die Fragen der Behörde vollständig geklärt werden. Wenngleich es im ersten Quartal 2011 zur Wiederaufnahme der Bestellungen aus China mit überdurchschnittlichem Volumen kam, wird der temporär erlittene Umsatzausfall im laufenden Geschäftsjahr nicht mehr kompensiert werden können.

Der Aufbau des Direktvertriebes im Inland konnte in den vergangenen Monaten erfolgreich umgesetzt werden, allerdings war es noch nicht möglich, an das Volumen der Vorjahre anzuknüpfen. Im Verlauf des Jahres 2011 wird die Position im Direktvertrieb weiter gestärkt werden, so dass an die Umsatzerfolge der Vergangenheit angeknüpft werden kann.

Im ersten Quartal 2011 wurde in der Verwaltung der Gesellschaft ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm beschlossen, um zukünftig gegen ähnliche Entwicklungen gewappnet zu sein. Zentrale Punkte dieses Programms sind die Überarbeitung des Produktportfolios, Straffung von Vertrieb und Marketing, die Konzentration der Produktion auf den Standort Sankt Augustin sowie Kosteneinsparungen inklusive damit einhergehender Personalanpassungen. Mit der Umsetzung der Maßnahmen wurde bereits begonnen. Die konsequente Umsetzung wird die nächsten Monate in Anspruch nehmen. Die eingeleiteten Aktionen werden ihre finanziellen Wirkungen nicht mehr im laufenden Geschäftsjahr entfalten können. Erst im kommenden Geschäftsjahr 2011/2012 werden sich die positiven Effekte vollständig zeigen und die Gesellschaft in die Lage versetzen, wieder positive Ergebnisbeiträge zu erzielen.

Der vollständige Halbjahresbericht wird voraussichtlich Ende März auf der Unternehmenswebsite www.humanoptics.de im Bereich Investor Relations zum Download zur Verfügung gestellt werden.

Unternehmensprofil:

Die HumanOptics-Gruppe (www.humanoptics.de) entwickelt, produziert und vertreibt intelligente Technologien der Augen-Implantations-Chirurgie, insbesondere Intraokularlinsen. Dies sind künstliche Linsen, die in das menschliche Auge implantiert werden. Zu den Indikationsgebieten zählen Augenkrankheiten, wie z.B. die weltweit häufige Katarakterkrankung („Grauer Star“). Ebenso finden die Intraokularlinsen Einsatz in der refraktiven Chirurgie zur Korrektur von Brechungsfehlern des Auges, die zu Fehlsichtigkeiten führen. Zum Produktumfang des Konzerns gehört zudem eine künstliche Iris, mit der Irisverletzungen behandelt werden können. Daneben bietet das Unternehmen seiner Zielgruppe, den operierenden Augenärzten, Zubehör und Komplementärprodukte sowie umfassende Beratungsleistungen. Seit dem 11. Juli 2006 notieren die Aktien der HumanOptics AG im Segment Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der ISIN DE0005346704 / WKN 534670.

Kontakt:

HumanOptics AG
Rainer Stötzel
Spardorfer Strasse 150
91054 Erlangen
Tel: ++49 (0)9131-50665-60
Fax: ++49 (0)9131-50665-93
Web: www.humanoptics.de
E-Mail: stoetzel@humanoptics.com

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